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- Neu: Gemini KI-Modus in Chrome öffnet angeklickte Links künftig im Split-Screen – nicht mehr im Vollbild.
- Plus-Menü: Geöffnete Tabs, Bilder und PDFs direkt als Kontext in eine KI-Anfrage einbinden.
- Android: Mehrere Tabs markieren, KI-Modus darauf anwenden – direkt aus der Suchleiste.
- Verfügbarkeit: Angekündigt für US-Nutzer (April 2026). DACH-Rollout ohne Termin.
- Unternehmen: DSGVO-Prüfung vor Einsatz mit internen Dokumenten erforderlich.
🇩🇪 Aktueller Stand in DACH (April 2026): Der KI-Modus ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz teilweise verfügbar – aber ohne Split-Screen und Plus-Menü. Diese Funktionen wurden bislang nur für US-Nutzer freigeschaltet. Ein europäischer Rollout-Termin ist nicht kommuniziert.
Du recherchierst im Gemini KI-Modus, findest eine relevante Quelle, klickst den Link – und der Chat ist weg. Zurück, neu laden, Kontext wieder aufbauen. Diesen Bruch im Recherche-Workflow behebt Google mit dem neuen Split-Screen-Layout für Chrome: Webseite und Gemini-Chat laufen künftig parallel im selben Fenster. Dieser Analyse-Artikel erklärt, was das Feature für Alltags- und Unternehmensnutzer bedeutet – und was DACH-Nutzer in puncto Verfügbarkeit und Datenschutz wissen müssen.
Was ist der KI-Modus in Chrome?
Der KI-Modus ist Googles Gemini-gestützte Suchoberfläche, die statt klassischer Trefferlisten synthetisierte Antworten mit Quellenangaben liefert. Zugänglich über google.com/ai, den „KI-Modus"-Tab in der Suche oder den Neuer-Tab-Bildschirm in Chrome (mobil). Nutzer können Folgefragen stellen, Quellen öffnen und den Kontext über mehrere Antworten hinweg aufbauen.
Das Split-Screen-Layout: So funktioniert der KI-Modus in Chrome künftig
Bisher öffneten sich Links aus dem KI-Modus im Vollbild – die laufende Konversation verschwand. Wer Quellen prüfen und danach weiterrecherchieren wollte, musste zurücknavigieren und den Kontext neu aufbauen.
Mit dem Update ändert sich das Verhalten grundlegend: Angeklickte Links öffnen sich neben dem Gemini-Chat in einer geteilten Ansicht. Die Konversation läuft weiter; Folgefragen zur gerade angezeigten Seite sind direkt möglich. Die Proportionen lassen sich anpassen, Vollbild für eine Seite bleibt jederzeit möglich.
✅ Praxisbeispiel: Kaffeemaschinen-Recherche
Ein Nutzer sucht im KI-Modus eine Kaffeemaschine für Latte Macchiato. Gemini liefert Modelle, der Nutzer klickt eine Händlerseite an – diese öffnet sich im Split-Screen rechts, während links der Chat weiterläuft. Folgefrage: „Wie leicht lässt sich diese Maschine reinigen?" – Gemini antwortet im Kontext der gerade sichtbaren Seite, ohne Tab-Wechsel.
Das Plus-Menü: Tabs, Bilder und PDFs als KI-Kontext nutzen
Parallel zum Split-Screen führt Google ein Plus-Menü ein. Darüber können Nutzer bereits geöffnete Browser-Tabs, Bilder oder PDFs direkt als Gesprächskontext in den KI-Modus einbinden – ohne Copy-Paste. Drei Produktseiten offen? Einfach alle markieren und den KI-Modus fragen, welche die Anforderungen am besten erfüllt.
Das schließt eine Lücke, die bisher nur durch manuelles Kopieren oder spezialisierte KI-Browser wie Perplexity Comet überbrückt werden konnte. Chrome positioniert sich damit als All-in-One-Rechercheumgebung – ohne zusätzlichen Browser-Download.
Android: KI-Modus für markierte Tabs in Chrome
Auf Android integriert Google den KI-Modus in den Tab-Switcher. Mehrere Tabs markieren, Suchleiste antippen, KI-Modus wählen – die markierten Seiten dienen automatisch als Kontextbasis. Für Smartphone-Nutzer, die zwischen Artikeln und Produktseiten recherchieren, entfällt damit das umständliche Kopieren in einen separaten Gemini-Chat.
Strategische Einordnung: Chrome als KI-Plattform
Der Split-Screen ist kein isoliertes Feature, sondern Teil einer klaren Strategie: Google baut Chrome zur nativen KI-Rechercheplattform aus. Nur wenige Tage zuvor wurden Chrome Skills eingeführt – gespeicherte KI-Prompts als Einzel-Klick-Werkzeuge. Der KI-Modus mit Split-Screen ist der nächste Schritt in derselben Richtung.
Das strategische Ziel ist erkennbar: Google möchte verhindern, dass Nutzer für tiefere Recherchen auf Perplexity, ChatGPT oder KI-Browser wechseln. Wer Gemini-Chat, Quellwebseiten und eigene Tabs im selben Fenster hat, hat wenig Anlass, Chrome zu verlassen. Da jede außerhalb von Google stattfindende Suche Werbeeinnahmen kostet, ist die Browser-KI-Integration für Google strategisch existenziell.
Vergleich: Chrome KI-Modus (Split-Screen) vs. Alternativen
| Funktion | Chrome KI-Modus (neu) | Perplexity Comet | Arc Browser + KI |
|---|---|---|---|
| Split-Screen nativ | ✅ Ja | ✅ Ja | Eingeschränkt |
| Tabs als Kontext | ✅ Plus-Menü | ✅ Ja | Begrenzt |
| KI-Modell | Gemini (Google) | Eigenes Modell + Web | Kein eigenes Modell |
| Mobile Support | ✅ Android | Begrenzt | iOS-fokussiert |
| Kein Zusatz-Browser nötig | ✅ Ja | ❌ Nein | ❌ Nein |
| DSGVO-Konformität | Prüfung erforderlich | Prüfung erforderlich | Prüfung erforderlich |
| DACH-Verfügbarkeit | Noch nicht (US zuerst) | Noch nicht (US zuerst) | Global verfügbar |
Chromes entscheidender Vorteil: ein globaler Marktanteil von über 65 %. Wer bereits Chrome nutzt, erhält diese KI-Rechercheerfahrung ohne zusätzliche Installation – sobald der Rollout anläuft.
Was DACH-Nutzer jetzt wissen müssen
⚠️ Verfügbarkeit & DSGVO
Verfügbarkeit: Split-Screen und Plus-Menü wurden am 17./18. April 2026 für US-Nutzer angekündigt. Für DACH liegt kein Rollout-Termin vor. Der KI-Modus selbst ist in der Region teilweise aktiv, jedoch ohne die neuen Funktionen.
DSGVO (Art. 28): Suchanfragen, Tab-Inhalte und Dokumente werden auf Google-Servern verarbeitet. Für den privaten Einsatz in der Regel unkritisch. Für den Unternehmenseinsatz – insbesondere wenn Mitarbeitende interne Dateien oder Kundendaten über das Plus-Menü einbinden – ist ein AVV nach Art. 28 DSGVO erforderlich. Für kostenlose Chrome-Nutzung standardmäßig nicht verfügbar; Google Workspace-Kunden prüfen die jeweiligen AVV-Regelungen. Individuelle Rechtseinschätzung bleibt erforderlich.
EU AI Act: Als reiner Rechercheassistent ist eine Hochrisiko-Klassifikation nach Anhang III unwahrscheinlich. Bei Einsatz in regulierten Entscheidungsprozessen (HR, Finanzdienstleistungen) sollte dies gesondert geprüft werden.
BetrVG § 87 Abs. 1 Nr. 6: Der Betriebsrat hat Mitbestimmungsrecht bei Einführung technischer Überwachungseinrichtungen. Je nach Ausgestaltung des Unternehmenseinsatzes kann dies relevant sein.
Grenzen: Für wen der KI-Modus Split-Screen (noch) nicht geeignet ist
- DACH-Nutzer mit sofortigem Bedarf: Feature nur für US-Nutzer. Alternativen jetzt: Perplexity oder Arc Browser.
- Unternehmenseinsatz mit vertraulichen Daten: Plus-Menü ohne vorherige DSGVO-Klärung nicht empfehlenswert.
- iOS-Nutzer: Android-Integration angekündigt; iOS in der ersten Ausbaustufe nicht adressiert.
- Paywall-Inhalte: Der Split-Screen zeigt die Seite, aber Gemini kann keine gesperrten Inhalte analysieren.
Häufige Fragen zum KI-Modus Split-Screen in Chrome
Muss ich etwas installieren?
Nein. Das Update wird serverseitig ausgerollt. Voraussetzung: Google-Konto und aktivierter KI-Modus in der Google-Suche.
Welche Geräte werden unterstützt?
Desktop-Split-Screen für Mac, Windows und ChromeOS angekündigt. Android-Tab-Integration separat. iOS in der ersten Ausbaustufe nicht erwähnt.
Wann kommt der KI-Modus Split-Screen für Deutschland?
Kein Termin bekannt (Stand April 2026). Googles bisherige Muster zeigen: US-Launches folgen für Europa mit Wochen bis Monaten Verzögerung, teils länger bei regulatorischen Abstimmungen.
Was unterscheidet das Plus-Menü von bisherigen Gemini-Funktionen?
Bisher: Inhalte nur per Copy-Paste in den Chat einbringen. Jetzt: direkte Auswahl geöffneter Tabs ohne Tab-Wechsel. Der entscheidende Unterschied ist die Kontextbindung – Gemini weiß, was auf den markierten Seiten steht.
Kann ich den Split-Screen deaktivieren?
Noch keine konkreten Angaben von Google. Einstellungsmöglichkeiten werden mit dem vollständigen Rollout erwartet.
Fazit und Empfehlungen
Der KI-Modus mit Split-Screen löst ein konkretes Nutzungsproblem und macht mehrstufige Recherchen im Browser deutlich flüssiger. Das Plus-Menü für Tab-Kontext geht noch einen Schritt weiter – und könnte für alle, die regelmäßig mehrere Quellen auswerten, eine echte Zeitersparnis bedeuten. Strategisch zeigt das Update: Google meint es ernst mit Chrome als KI-Plattform.
✅ Empfehlungen
- US-Nutzer: Feature beim nächsten Erscheinen im Konto testen – Mehrwert bei Produktrecherchen und Nachrichtenanalysen sofort spürbar.
- DACH-Nutzer: Rollout beobachten. Wer heute schon ähnliche Funktionen nutzen möchte: Chrome Skills für wiederkehrende Prompt-Szenarien nutzen.
- Unternehmen: DSGVO-Implikationen des Plus-Menüs vor Team-Rollout prüfen. Datenschutzbeauftragten frühzeitig einbeziehen. BetrVG § 87 beachten.
- IT-Teams & Entwickler: Plus-Menü für Analyse mehrerer Dokumente oder API-Dokumentationen testen, sobald verfügbar.
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Quellen: GoogleWatchBlog: Chrome KI-Modus wird tiefer integriert (17. April 2026) · SmartDroid: Chrome KI-Modus mit Split-Screen (19. April 2026) · GoogleWatchBlog: Chrome geteilter Tab für alle Nutzer (Februar 2026)




